Dienstag, 16. März 2010
Fungia-Dollar
Sonntag, 24. Januar 2010
Ein Zebra und Gift im Wohnzimmer...
Das Einfangen mit der Vakuumglocke klappt überraschend gut und kaum ist der Zebra bei mir im Becken eingesetzt, beteiligt er sich auch schon energisch an der Fütterung. Der Hawaii-Doktor attackiert den Neuzugang anfangs mit seinem Schwanzskalpell, aber der Zebra bleibt davon weitgehend unbeeindruckt und rückt jeweils einfach ein bisschen zur Seite, ohne aber einen Gegenangriff zu starten. Er scheint sich soweit allgemein ganz wohl zu fühlen bei mir...immerhin guckt er mir jetzt gerade neugierig beim Schreiben dieser Zeilen zu...und das nach nur vier Stunden im Becken...ein witziges Kerlchen:
Der Dr. hat gesagt:"das in ca.5 Stunden der Tod eingetreten wäre, weiterhin kann es sein, das man Ihnen die Hand abnehmen muss." Im Klinikum - Leverkusen angekommen ging auch da alles sehr schnell. Der Erste und zweite Doktor waren vor einem Rätsel.
Der dritte Doktor hatte mal Bekanntschaft mit einem Schwertfisch gemacht und sagte; so schnell schneide ich keine Hand ab. Einweisung in die Klinik, da war ich 8.Tage am Tropf um den Körper zu entgiften. Am 9.Tag dann die zweite Operation wo der halbe Daumen gechält wurde. Nach 14.Tagen Entlassung aus dem Klinikum....
Heute nach zwei Jahren kann ich den Daumen trotz Bewegungstherapie noch nicht richtig Bewegen. Mein Becken steht Toi Toi Toi gut. Ich habe nicht wegen den Krusten abgebaut, sie nur vernichtet. Es gibt ja viel schönere.
Übrigens habe ich besagte kruste mit der anderen Hand gerieben, ( aber ohne offene Wunde ) nichts ist passiert. Gebt bloß nicht das schöne Hobby wegen einer Kruste auf. "

Der Feilenfisch ist der Glasrosenfresser schlechthin und hat deshalb auch Einzug in mein Becken gefunden. Er passt seine Körperfarbe immer blitzschnell der Umgebung an:

Der Putzerfisch (Labroides dimidiatus) wird immer grösser. Ich frage mich auch, woher die rote Färbung in der Körpermitte kommt...hängt das mit der Nahrung zusammen?

Die Krustenanemonen gehören vermutlich zur ungiftigen Gattung Zoanthus...und sehen wirklich hübsch aus:

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Freitag, 15. Januar 2010
Neue Wasseraufbereitung...
Vor einer Woche habe ich erstmals wieder einen Wasserwechsel mit 120 Liter Osmosewasser gemacht, um Algen abzusaugen und wieder Spurenelemente zuzufügen.
Die Wasserwerte zeigen, vor und eine Woche nach dem Wasserwechsel die gleichen Werte:
Nitrat: 5 mg/l
Nitrit: Nicht nachweisbar
Ammonium/Ammoniak: Nicht nachweisbar
Phosphat: 0.03 mg/l
Salinität: 34
Calcium: 480 mg/l
Die Werte zeigen, dass nun der Stoffwechselkreislauf wieder intakt ist. Nach und nach ziehen sich auch die Algen zurück. Neulich habe ich gar eine junge Schnecke (sogar mit Häuschen) die Scheibe hochkriechen gesehen und auch meine Korallen wachsen im Moment wie verrückt. Übrigens setze ich seit etwa zwei Monaten das Produkt Easy-Life (Flüssiges Filtermedium, Mineralien) ein und irgendwie habe ich das Gefühlt, dass seit dann das Becken nochmals einen Sprung nach vorne gemacht hat.
Das Gäste-WC wurde weitgehend in ein Wasseraufbereitungsraum umfunktioniert. Dabei habe ich das 120-Liter-Fass dort permanent installiert und die gesamte Osmoseanlage liegt im Fass drin, so dass ein Leck bei den Schlauchklemmen vermutlich keine Überschwemmung verursachen würde. Natürlich habe ich an der Oberkannte des Fasses noch einen Abflussschlauch eingelassen und mit Silikon verklebt. Die Verbindungsstelle zwischen Wasserhahn und dem Schlauch zur Osmoseanlage ist im Übrigen durch ein dickeres, gebogenes Rohr geschützt, so dass auch hier das Wasser bei einem Defekt der Verbundstelle eigentlich seinen Weg in den Abfluss finden sollte. ...ja und an Murphys Law denken wir jetzt mal nicht.
Die Anemone füttere ich wöchentlich mit einem kleinen Stück Krill oder Muschelfleisch und sie dankt es mir mit Wachstum:
Die Teppichanemone pflügt sich ihren Weg durch den Sand:
Die Sternchenmuräe einmal mehr zu Gast bei der Nasenmuräne. Ich konnte heute erstmals beobachten, dass die Sternchenmuräne ihre körperliche Überlegenheit ausspielte und bei der Fütterung die Nasenmuräne mit einem seitlichen Kopfputsch wegschubste...fast gerade so, wie es jeweils die Kühe auch tun.
Sonntag, 20. Dezember 2009
Renovatio II
Mittlerweile sind die Tiere wieder im Becken. Zudem erstand ich noch einen Hawai-Doktor gegen die Algen sowie einen Feilenfisch gegen den Glasrosenbefall. Der Tierbestand gestaltet sich derzeit wie folgt:
- Kleiner Hawaidoktor
- Zwei Amphiprion Ocellaris
- Kleiner Putzerlippfisch
- Sternchenmuräne
- Nasenmuräne
- Feilenfisch
- Fünf Einsiedler
Vorläufig werde ich es bei diesem Bestand belassen. Ich mache derzeit keine Wasserwechsel mehr, um dem Becken Zeit für die Erholung zu geben.
Freitag, 13. November 2009
Grounding II
Donnerstag, 29. Oktober 2009
In dubio pro reo

Bereits vor dem Kauf des Chelmons durchsuchte ich das Internet nach Erfahrungsberichten und Informationen zu dieser Art. Tatsächlich scheint etwa die Hälfte aller Chelmons in Gefangenschaft spätestens nach einem halben Jahr einzugehen. Als häufigste Ursache wird dauernde oder plötzlich einsetzende Nahrungsverweigerung genannt. Im Übrigen ist der Chelmon schwierig an Frostfutter zu gewöhnen. Der Beschaffenheit seines Mundes nach, ist er dazu prädestiniert um kleine Löcher nach Futter abzusuchen. Gute Erfahrungen werden aber mit Mückenlarven und teilweise auch mit Artemia gemacht. So kommt es, dass ich heute bei Massi auch noch ein Pack Mückenlarven mit nach Hause nehme. Kaum war der Chelmon nach der Eingewöhnung im Becken, machte er sich auch schon über meine Röhrenwürmer her. Egal, hauptsache er isst etwas. Bei der anschliessenden Fütterung mit Artemia, Lobstereier und Mückenlarven zeigt er aber keinen Hunger. Ich hoffe natürlich, dass der Chelmon überlebt, mache mich aber innerlich auf das Schlimmste gefasst.

Sonntag, 25. Oktober 2009
Renovatio
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Der Neustart meines Beckens ist im vollen Gange, wenngleich ich vorsichtig fortschreite, was neue Tiere und Pflanzen angeht. Ich bin besonders stolz auf meine gesunden, kräftigen Nemos, die offensichtlich gestärkt aus der Krise hervorgegangen sind:
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Sissi, die Sternchenmuräne, scheint sich mit der Nasenmuräne prächtig zu verstehen. So kommt es des Öfteren vor, dass sie zu Besuch in der Röhre vorbei kommt. Die beiden gaffen dann zusammen aus der Röhre, gerade so, als würden sie über die restlichen Beckenbewohner tuscheln.
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Seit mein Bestand wieder etwas kleiner geworden ist, schenke ich auch den fleissigen Einsiedler-Krebsen wieder mehr Beachtung. Leider sind sie dauernd mit Streiten und Kämpfen beschäftigt.

Noch immer habe ich praktisch keine Steinkorallen in meinem Becken und trotzdem gewinnt es langsam wieder an Farbe und Artenvielfalt:

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Bei Xingu kaufe ich mir noch eine Teppichanemone, weil mich diese Art schon immer fasziniert hat, mein bisheriger Bestand aber keine Neuanschaffung zuliess. Sie liegt momentan im Sand und hat sich durch den Sand am Glasboden festgemacht. Teppichanemonen sind bekannt dafür, dass sie sich auch ab und dann mal einen Einsiedler einverleiben....wir werden sehen.
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Auf den toten Überresten der Kelchkoralle wachsen neue Ableger:























